Bereits zum dritten Mal sind wir als Familie in das Neue Jahr mit einem Besuch der MEHR Konferenz, in den Messehallen Augsburg, gestartet. Dieses Jahr erstmals mit unserer kleinen Tochter, die voller Neugier alles in sich aufgesogen hat. Die diesjährige Veranstaltung hat uns in vielerlei Hinsicht einen Geschmack vom himmlischen MEHR gezeigt: Einheit und Vielfalt, jung und alt, sanft und ungezähmt. Hier ein paar Gedanken…


MEHR Einheit

Aktuell kenne ich keine Veranstaltung, die eine derartige Bandbreite am Leib Christi wiederspiegelt. Es werden katholische und evangelische Gottesdienste gehalten. Dutzende Prieser und Ordensleute aller christlichen Konfessionen sind ebenso vertreten, wie charismatische Leiter und Vertreter christlicher Lebensgemeinschaften.

Neben Heidi Baker und Pete Greig (24/7 Prayer) sprach Bischof Stefan Oster, Passau, in einem brillianten philosophischen Vortrag über das, was uns Menschen wirklich ausmacht: Die Sachlichkeit – die Fähigkeit von uns selbst wegzuschauen und Andere(s) um ihrer selbst willen zu erkennen.

MEHR von dir Jesus

Persönliches Highlight für mich waren die beiden Sessions mit Heidi Baker. Es ist schon gut 13 Jahre her, als ich sie das erste Mal in Dortmund, während einer Konferenz der Freien Christlichen Jugendgemeinschaft (FCJG) erleben durfte. Sie hat nicht an Dynamik und Leidenschaft nachgelassen, sondern nach meinem Empfinden sogar noch an Spritzigkeit und Humor gewonnen – vor allem zeichnet sie jedoch der unablässige Hunger nach Gottes Eingreifen und seiner manifesten Gegenwart aus.

Das MEHR der Generationen

Wer denkt, dass die MEHR nur etwas für die Erwachsenen sei, konnte sich eines besseren belehren lassen. Bereits für Kinder ab drei Jahren, über Kinder MEHR, bis hin zum Teenstrack, wurde ein Rahmenprogramm für alle Generationen angeboten. Selbst Mütter von Säuglingen konnten sich in einen ruhigen Raum zurückziehen.

In geistlicher Hinsicht ist sicherlich der Dienstagabend zu erwähnen, an dem Johannes Hartl über das Vaterherz Gottes und eine verlorene Generation, ohne echte leibliche und geistliche Väter, gelehrt hat.

Dies mündete in ein Gebet für die Söhne und Töchter (Männer und Frauen) und eine Segnung vom Vaterherzen Gottes. Johannes Hartl holte extra, den eigentlich nur als Gast anwesenden, Walter Heidenreich auf die Bühne, der als geistlicher Vater für die Teilnehmer betete.

Gott ungezähmt

Im Rahmen der MEHR 2016 stellte Johannes Hartl sein neues Buch „Gott ungezähmt: Raus aus der spirituellen Komfortzone“ vor. Dies galt gleichsam als das Motto der Konferenz. Gott so zu erleben wie er wirklich ist. Nicht eingesperrt in eine fertige Meinung, einen starren Rahmen, unsere Vorstellung oder Erfahrung. Sondern ihn neu zu entdecken und eine persönliche Begegnung mit ihm zu haben.

Fakten und Lustiges zur MEHR 2016

Persönlich haben mir die Funfacts der Konferenz gefallen, die im Lauf der Tage vom Gebetshaus Augsburg veröffentlicht wurden. Hier einige Highlights:

  • Bis Dienstagabend haben über 7.000 Besucher die Veranstaltung vor Ort besucht.
  • Auf insgesamt über 100 Quadratmeter Leinwandfläche wurden die Bilder und Texte in der Halle projiziert. Zig Tausend Zugriffe konnten auf den durchgehenden Webstream verzeichnet werden, der die Zahl der virtuellen Teilnehmer somit die vor Ort Anwesenden sogar übertreffen ließ.
  • God.TV und Bibel.TV waren mit Kamera Teams vor Ort und werden die Konferenz noch übertragen.
  • Um das alles zu ermöglichen wurden über 8000m Kabel verlegt, davon 2000m Signalkabel, 2000m Glasfaserkabel und 4000m Stromkabel.
  • 533 Mitarbeiter haben die MEHR ermöglicht
  • Sie haben im Schnitt 5 Stunden pro Nacht geschlafen

An dieser Stelle ein herzliches Vergelt´s Gott, wie man in Niederbayern zu sagen pflegt. Vielen Dank für eure Hingabe, euer Engagement und euren Dienst.

Weitere Kommentare zur MEHR 2016:

Und nicht vergessen:

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