In meinem Papa Tagebuch beschreibe ich unsere ersten Schritte als Eltern, bzw. natürlich aus meiner Sicht als Papa unserer wunderbaren Tochter. Heute Morgen sind mir 4 Wörter mit „S“ als erstem Buchstaben bewusst geworden, die erfolgreiche Elternschaft, gerade schon zu Beginn des Lebens eines neuen Erdenbürgers, ausmachen: Selbstlosigkeit, Selbstdisziplin, Selbstbewusstsein, selbst informieren..

Selbstlosigkeit

Auch in der Partnerschaft gibt es noch recht viele Möglichkeiten, sein Ego zu verwöhnen und eigene Vorlieben, Hobbies und Bedürfnisse auszuleben. Spätestens mit der Geburt eines Kindes ist aber ein Umdenken und vor allem eine Verhaltensänderung angesagt.

Erstens leidet ansonsten das Kind darunter. Oder zweitens zwangsläufig der Partner, der sich dann nämlich um das Kind und seine Bedürfnisse kümmern muss. Konkret kann ich mich als Mann zum Abschalten nicht mehr stundenlang hinter meinem Computer verkriechen und Spiele zocken. Aktivitäten außer Haus werden zurück gefahren, um nach Feierabend und am Wochenende die Frau zu entlasten. Dies ist nicht nur ein „MUSS“, sondern ein Wollen. Da gibt es dieses unstillbare Sehnen mit seiner kleinen Familie möglichst viel Zeit verbringen zu wollen. Dem Kind beim aufwachsen zuzusehen.

Selbstdisziplin

Durch die Geburt ist die Familie plötzlich gewachsen, es gibt mehr Arbeit im Haushalt, mehr Müll, mehr Dreck, mehr Verpflichtungen. Arzttermine, Behördengänge, Einkäufe und vieles mehr. Zwangsläufig kann man am Wochenende nicht mehr bis in die Puppen liegen bleiben. Aufgrund der täglichen Hebammenbesuche in den ersten zwei Wochen musste unser Haus jeden Morgen auf Vordermann gebracht werden. Da war Aufräumen, saugen und wischen regelmäßig angesagt. Früher waren wir beide voll berufstätig und den ganzen Tag außer Haus. Da fiel außer morgens eine Schüssel Müsli und abends ein Teller für das Abendbrot nicht viel Arbeit in der Küche an. Naja, ihr könnt euch noch viele weitere Beispiele ausdenken.

Selbstbewusstsein

Wie ich schon zuvor geschrieben habe (Vertraue deiner Intuition) muss man als Eltern seine eigene Linie finden und diese auch durchziehen. Ganz egal was alle selbst ernannten Erziehungsexperten um einen sagen. Dabei geht es nicht mehr nur um die gut gemeinten Ratschläge von Laien. Nein, man muss auch selbstbewusst im Umgang mit Fachkräften, wie Hebammen, Ärzten und Apothekern sein. Natürlich meinen sie es alle gut und haben nur das Beste für das Kind im Sinn. Aber am Ende ist es immer noch mein Kind und als Papa weiß ich, was es braucht.

Entscheidend ist aus meiner Sicht nur eins: Einigkeit zwischen Mann und Frau. Sowie, dass man sich gegen bestärkt und den Rücken stützt.

Selbst informieren

Wer jetzt dachte, Kinder bekommen und sich darum kümmern wäre reine Frauensache, der ist auf dem Holzweg. Gerade am Anfang braucht die Frau die volle Unterstützung des Partners. Während sie im Haus ist und das Neugeborene pflegt und mit Nahrung versorgt gilt es für den Papa Besorgungen zu machen, Apotheke, Drogeriemarkt, Kindergeschäft, Lebensmittel einkaufen, Ämter und Behörden und was alles eben zu erledigen ist, wenn ein Kind geboren wird.

Warum gerade die letzten beiden Punkte auch eine entscheidende Rolle für die eigenen Finanzen spielen, erkläre ich im nächsten Blogpost: Papa´s Kampf um´s Budget: Von Konsumwahn und Werbelügen.

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